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Hunsrück-Museum Simmern | Startseite »
Ausstellungen | Erster Weltkrieg im Hunsrück 1914-1918
Erinnerung an den Kriegsausbruch vor 100 Jahren
Ausstellung
20. Juli 2014 - bis Juni 2015


Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren verursacht in der Geschichtswissenschaft und in zahlreichen Medien in ganz Europa eine neue und intensive Auseinandersetzung mit der Thematik. Während über viele Jahre hinweg die große Politik, das Handeln der Militärs, der Wirtschaft und der Regierungen im Vordergrund der Beschäftigung mit dem Krieg standen, rückte schon seit den 1980er Jahren - und nun wieder aktuell - die Frage nach den Millionen von Einzelschicksalen in diesem Krieg ins Blickfeld der Öffentlichkeit.

Ein Sammlungsaufruf in der Rhein-Zeitung nach persönlichen Dokumenten und Objekten, die im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg standen, rief ein großes Echo hervor. Auf diese Weise konnte im Hunsrück-Museum Simmern eine Ausstellung auf der Basis des eigenen Bestandes und durch zahlreiche private Leihgaben, Dokumente, Fotos und Objekte realisiert werden. In ihr geht es um die persönliche und regionale Wahrnehmung des Kriegsgeschehens, um den Ablauf der Ereignisse vor Ort und um viele Einzelschicksale, die sich hinter dem massenhaften und grauenvollen Sterben des Krieges verbergen.

In der Altweidelbacher Schulchronik notierte der Lehrer:

"Das Vertrauen auf den Friedenskaiser war so groß, daß niemand einen Kriegsausbruch für möglich hielt. Als die Mobilmachung kam, da konnte ich nichts von großer Begeisterung merken."

Ausstellungseröffnung:
Sonntag , 20. Juli 2014, 11.15 Uhr
Neues Schloss Simmern









Veranstaltungen zum Thema

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