Kontakt·Impressum
Hunsrück-Museum Simmern | Startseite »
Ausstellungen | Lost in Space - Relikte des Kalten Krieges
Ausstellungsprojekt des docu center ramstein
07. Mai - Anfang Juni 2013


Am Dienstag, dem 7. Mai 2013, wurde um 19.00 Uhr im Foyer des Neuen Schlosses Simmern die Ausstellung des docu-centers-ramstein »Lost in Space - Relikte des Kalten Krieges« durch den Kurator Dipl. Geogr. Michael Geib eröffnet.

Seit Ende des "Kalten Krieges" sind viele der US-Liegenschaften in Rheinland-Pfalz aufgegeben worden. Ihr Spektrum reicht von einer im Wald versteckten Radarstation bis hin zu großflächigen Siedlungen, Depots und Flugplätzen. Ausrangiert und verlassen wirken diese »Relikte des Kalten Krieges«, wie fremdartige Bruchstücke einer vergangenen Zeit im Raum - eben »Lost in Space«. Wie soll man mit diesen über das Land verteilten Überbleibseln umgehen? Unter dem Stichwort "Konversion" begann vielerorts die oft schwierige Suche nach Lösungen und neuen Nutzungsansätzen dieser Liegenschaften.

Das docu center ramstein (dcr) macht mit seiner Ausstellungsreihe »Lost in Space - Relikte des Kalten Krieges« auf dieses Thema aufmerksam. Den Auftakt machen die Husterhöhe in Pirmasens, die Air Base in Sembach und die Wüschheim Air Station im Hunsrück.

Das DCR interessiert dabei weniger der ökonomische Aspekt sondern - ähnlich wie in der Industriedenkmalpflege - die kulturhistorische Bedeutung dieser Hinterlassenschaften. Besteht überhaupt ein historischer Wert? Wenn ja: Was sollte als Zeugnis dieser Epoche erhalten bleiben und wie könnte dies geschehen?

Mit Günther Wilhelm aus Ludwigshafen und Rüdiger Müller aus Köln wurden zwei Fotografen gewonnen, die auf sehr unterschiedliche Weise die drei Standorte in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt haben. Ihre ganz persönlichen Ansichten von diesen Liegenschaften können uns Betrachtern vielleicht dabei helfen, eine neue Einstellung zu diesen Relikten des Kalten Krieges zu gewinnen.





Veranstaltungen zum Thema

siehe Veranstaltungen »
drucken· empfehlen ·Seitenanfang