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Ausstellungen | Müller-Werlau zu Gast bei Ströher
Ausstellung in der Kunstsammlung Friedrich Karl Ströher
Ausstellung
11. November 2012 - Anfang 2013


Am 11. November 2012 wurde im Rahmen der Hauderer Jahresausstellung 2012 in Kooperation mit den Hauderern, der Friedrich Karl Ströher-Stiftung und dem Hunsrück-Museum in der Kunstsammlung Ströher die Ausstellung »Müller-Werlau zu Gast bei Ströher« eröffnet.

Peter Paul Müller-Werlau wurde am 26. Mai 1866 als zehntes Kind des Ackerers Philipp Karl und dessen zweiter Ehefrau Anna in Werlau geboren. Er verstarb am 5. Februar 1949 in Bonn.

Nach seinem Schulabschluss verließ Müller 1879 sein Heimatdorf und begann eine Bäckerlehre in Endenich bei Bonn. Die Tochter seines Lehrherren entdeckte Müllers Talent als Maler. Mit ihrer Unterstützung wurde er Schüler bei dem Bonner Universitätsprofessor, Zeichenlehrer und Bildhauer Albert Küppers. 1890 ging Müller nach München an die Kunstakademie. Dort wurde er Schüler bei Prof. Wilhelm von Rümann. Nach einer kurzen Zwischenstation an der Kunstakademie in Dresden kehrte der Maler um 1900 an den Rhein zurück. In Bonn fand der Junggeselle Unterkunft bei seiner Schwester. Er nahm Unterricht bei einem Lehrer der berühmten Düsseldorfer Kunstakademie.

Mit der Rückkehr in die rheinische Künstlerszene eröffneten sich neue Möglichkeiten für den Werlauer. Er präsentierte nun seine Gemälde in Ausstellungen in mehreren Städten der Region und veröffentlichte Abbildungen in Künstlerzeitschriften. Im Jahr 1901 trat der nunmehr 35-jährige Maler erstmals unter seinem selbst gewählten Künstlernamen Peter Paul Müller-Werlau an die Öffentlichkeit.

In Berlin waren die Werke Müller-Werlaus und Friedrich Karl Ströhers in Ausstellungen der 1901 gegründeten Berliner Secession zu sehen. Erstmals seit über hundert Jahren begegnen sich beide Künstler mit ausgewählten Gemälden aus ihrem umfangreichen Lebenswerk in der Kunstsammlung Friedrich Karl Ströher im Neuen Schloss (Hunsrück-Museum Simmern). Die Ausstellung ist bis Anfang 2013 zu sehen.







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